Boardgames factory odcinek #26: Teomachia


/SubEdit b.4072 (http://subedit.com.pl)/ Hallo! Herzlich willkommen
zur Board Games Factory. Wie immer im Geschäft Bard
in Krakau. Heute haben wir
ein etwas ungewöhnliches Spiel. Teomachia, in dem wir
Götter verkörpern. Diese Götter führen ihre Anhänger
auf dem Weg zum Sieg. Sobald ein Spieler
alle Gegner vernichtet hat, ist er der Gewinner. Was bekommt man,
wenn man Teomachia kauft? Vor allem bekommt man
eine schöne Schachtel. Mir persönlich gefallen die Illustrationen
auf der Schachtel wirklich gut. In der Schachtel
fliegen die Materialien durcheinander, alles liegt lose herum,
also zeige ich das besser nicht. Ich will Ihre Aufmerksamkeit
auf die Anleitung lenken, sie ist auf gutem Papier gedruckt und wir haben hier
ebenfalls schöne Illustrationen. Alles ist gut strukturiert,
also erfahren wir sofort wofür welche Spielelemente
verwendet werden. Diese Anleitung ist ideal
für Spieler, die früher ein polnisches Kartenspiel
gespielt haben, egal ob es Sammelkartenspiel war,
oder nicht. Es ist wichtig zu beachten, dass das
ein polnisches Kartenspiel ist. Falls Sie nie ein Kartenspiel
gespielt haben, oder es für Sie
der erste Kontakt mit Brettspielen ist, kann diese Anleitung
etwas schwer verständlich sein. Es kann sein, dass Sie sie
mehrfach durchsehen müssen. Außerdem finden Sie
in der Schachtel diese Tableaus mit verschiedenen Gottheiten. Wir können zwischen
vier Mythologien wählen, und zwar die keltische, nordische,
griechische und sumerische. Das Layout sieht echt toll aus, alles ist gut strukturiert und lesbar. Wir haben auch hier
die beeindruckenden Illustrationen, die wir auch
auf der Schachtel gesehen haben und allein das ist
ein sehr tolles Element dieses Spiels. Wir bekommen sogar acht Gottheiten und das garantiert uns, dass Spiel mehrmals spielen zu können
ohne sich zu langweilen, denn jede dieser Gottheiten
spielt sich anders. 164 verschiedenen Karten
bilden den Kern des Spiels. Die Qualität des Papiers ist gut, aber die Illustrationen auf den Karten
sind verschieden. Manche Karten
haben wunderschöne Illustrationen, auf anderen
sehen wir ein Bild und denken: „Wirklich? Was macht das hier
zwischen so schönen Karten?“ Das Niveau ist unterschiedlich, aber die generelle ästhetische Empfindung während des Spiels ist sehr gut. Im Spiel verfügen wir
über unsere Geistliche, und eigentlich über ihre Leben. Während der Spielrunde können wir durch den Einsatz
unserer Geistlichen den Druck
auf den Mitspieler erhöhen. Wir haben Propheten, Priester
und normale Gläubige. Wenn wir die Bedingungen
auf dem Gottheitstableau erfüllen, erhalten wir solche Wundermarker und dann können wir
sehr tolle Dinge kaufen. DAS SPIEL Bevor ich über die Spielregel
sprechen werde, möchte ich ein paar Worte
zu den Spielelementen verlieren. Wie ich vorher gesagt habe, die Gottheitstableaus
sind in vier Mythologien geteilt. Jede Gottheit hat eine eigene Fähigkeit und einen Wunsch. Die Fähigkeit ist eine spezielle Macht, die man in einem günstigen Moment
aktivieren kann. Der Wunsch ist die Bedingung, die man erfüllen muss, um einen Wundermarker zu erhalten. In einer entsprechenden Phase am Anfang der Spielrunde kauft man für diese Marker
die Mythenkarten. Sie sind spezielle und mächtige Karten, zum Beispiel Artefakten, die mit eine entsprechende Mythologie
verbunden sind, oder Helden, wie der Heros Odysseus, das Orakel von Delphi oder das Füllhorn. Hier haben wir viele Marker. Diese Marker
repräsentieren unsere Geistliche. Es gibt drei Typen von Geistlichen. Der schwächste
ist ein normaler Gläubiger. Die Priester sind ein bisschen stärker und die Propheten sind am stärksten. Es ist wichtig,
dass man diese Geistliche wie Geld wechseln muss, und der Wechselkurs
ist ein bisschen ungünstig. Wenn die Gemeinschaft schwach ist und man keinen Propheten hat, kann man einen Propheten durch einen Sieg erhalten. Jetzt möchte ich
über die übrigen Stapel sprechen. Der Elementstapel und der Gebetstapel. Der Elementstapel
besteht aus Elementkarten, die die Konstellation
in jeder Spielrunde bilden. Dank diesen Elementen können wir unsere Handkarten ausspielen. In Theomachia wird
der Mechanismus von Deckbau benutzt und das Spiel wird so interessanter. Unsere Hauptwaffe sind die Gebetskarten, die jeder Spieler benutzt,
um seinen Nachziehstapel zu bilden. Außer der Machtkarten
enthält dieser Stapel verschiedene Aktionskarten, die unterschiedliche Effekte
haben können. Es gibt auch Angriffe, die den Kampfverlauf
direkt beeinflussen. Das Einstiegsspiel, in dem man Gottheiten
und Mythenkarten nicht benutzt, interessiert mich nicht. Ich möchte euch
das Fortgeschrittenenspiel zeigen, welches viel mehr Spaß macht. Die ganze Spielrunde
ist ziemlich interessant. Zunächst bekommt der erste Spieler zwei zufällig ausgewählte Mythologien, zum Beispiel
die nordische und griechische. Der zweite Spieler
bekommt die restlichen Mythologien. Dann entfernen beide Spieler
eine zufällig ausgewählte Gottheit. Auf diese Weise
hat jeder Spieler drei Gottheiten und kann eine Gottheit wählen, die er während des Spiels repräsentiert. Wenn die Spieler ihre Gottheiten wählen, bekommen sie auch
einen entsprechenden Mythenstapel. Zum Beispiel bekommt Ištar
die Stadt Ur und den Codex Hammurapi. Auf der anderen Seite haben wir Ares aus der griechischen Mythologie. Er hat in seinem Stapel das Füllhorn und das Trojanische Pferd. Es gibt natürlich noch mehr Mythenkarten, aber ich kann nur ein paar zeigen. Jetzt der interessanteste Moment
der Spielvorbereitung. Jeder Spieler
bildet seinen Nachziehstapel. Die Spieler
bilden ihre Stapel aus Gebetskarten. Der Deckbau läuft wie folgt ab: Jeder Spieler zieht drei Karten und wählt eine Karte aus. Die übrigen zwei Karten
gibt man dem Gegner, dieser wählt wieder eine Karte.
Die letzte Karte wird entfernt. Dieses Muster wiederholt man bis jeder Spieler zehn Karten hat. Anschließend
wählt jeder Spieler 8 Karten davon aus. Erst wenn jeder Spieler
seinen Nachziehstapel mit 8 Karten hat,
beginnt das Spiel. Am Anfang scheint dieser Mechanismus kompliziert zu sein, aber ich muss ihn ausdrücklich loben. Dank diesem Mechanismus gibt es eine direkte Interaktion
zwischen den Spielern und sie können sich gegenseitig
beeinflussen, auch wenn das Spiel noch gar nicht
auf dem Tisch ausgelegt ist. Wenn die Spieler
ihre Nachziehstapel haben, sind sie fast bereit dazu,
das Spiel zu beginnen. Der letzte Schritt
ist die Kartenreihe, die man aus sechs
offenen Gebetskarten bildet. Diese Karten werden
am Ende der Spielrunde für beide Spieler zugänglich. Am Ende werde ich auch über die Regeln des Kaufs sprechen. Diese Kartenreihe
sieht in jeder Runde anders aus. Manche Karten
sind teurer als die anderen. Die ersten zwei Karten
kosten einen Priester. Die nächsten zwei Karten
kosten einen Gläubigen. Diese Karten hier sind kostenlos. Wie läuft eine Spielrunde
in Teomachia ab? Im Fortgeschrittenenspiel beginnt man
mit der Mythenphase. In dieser Phase kann man
die oberste Karte vom Mythenstapel unter den Stapel legen und eine neue Karte aufdecken, oder die oberste Karte
für Wundermarker kaufen, oder den Stapel unverändert belassen. Der Spieler kann warten,
bis er so viele Wundermarker hat, um das Orakel von Delphi zu kaufen. Die Spielrunde beginnt
nach der Mythenphase. In der ersten Phase nimmt jeder Spieler fünf Karten auf die Hand. Muss ein Spieler Karten nachziehen, und sein Nachziehstapel ist leer, mischt er seinen Ablagestapel
und zieht die Karten aus seinem neuen Nachziehstapel. Eine so genannte
Konstellation der Elemente wird aufgedeckt. Man nimmt fünf Karten
und legt sie in die Tischmitte. Drei Karten liegen offen, Die restlichen Karten deckt man später auf. Die Spieler können
die offenen Karten benutzen, um Aktionskarten auszuspielen. Jede Karte gehört zu einem Element. Auf jeder Karte sind auch
schwarze Symbole des Chaos oder weiße Symbole der Ordnung angegeben. Sie bestimmen, ob man eine Karte
ausspielen kann, oder nicht. Nach dem Spielbeginn gibt es drei Wettrunden. Zu Beginn der zweiten und dritten Wettrunde deckt man eine weitere Karte
der Konstellation auf. Auf diese Weise kann man
zusätzliche Karten ausspielen. Der Konflikt spitzt sich
immer weiter zu. Im Bieten benutzen die Spieler ihre Geistlichen. Nach drei Wettrunden
gibt es eine Kampfphase. Manche von Ihnen haben vielleicht die Ähnlichkeit
mit Texas Hold‘em bemerkt. Ich muss sagen, dass Teomachia eine Weiterentwicklung
dieses Kartenspiels ist. Nach dem Bieten kommt der Kampf. Die Spieler berechnen, wie viele Geistliche sie in ihren Einsätzen haben. Die Propheten sind am stärksten, die Gläubigen geben am wenigsten Kraft und die Priester liegen dazwischen. Die Initiative hängt von der Kraft ab. Der Spieler mit der Initiative
spielt seine Angriffe zuerst aus. Man kann nur Angriffe
aus einer Sphäre ausspielen. Diese Regel kann man
mit speziellen Angriffen und speziellen Fähigkeiten
auf manchen Karten brechen. Das kann auch
die Fähigkeit einer Gottheit sein. Wenn die Spieler
alle Angriffe ausgespielt haben, kennen sie ihre gesamte Kraft. Man kann die Abrechnungsphase beginnen. Der Spieler mit der höchsten Anzahl
von Kraftpunkten vernichtet alle Geistlichen des Gegners und kehrt siegreich nach Hause zurück. Falls er in seiner Gemeinschaft
keinen Propheten mehr hat, erhält er auch einen Propheten. Dann übernimmt der Gewinner die Initiative. Jetzt beginnt die letzte,
angenehmste Phase der Runde, die Gebetsphase. Ich würde sie die Kaufphase nennen. Während dieser Phase kann jeder Spieler eine Karte aus der Kartenreihe
nehmen oder kaufen. STRATEGISCHE HINWEISE Jetzt ein paar Worte
zu den Strategien in Teomachia. Ich möchte nicht zu viel sagen, weil es sehr viel Spaß macht, den Stapel und die Kombinationen selbst
kennen zu lernen und seine eigene Strategie zu entwickeln. Wir geben Ihnen trotz allem
ein paar Hinweise. Wie in jedem Deckbau-Spiel muss man sich
um seinen Nachziehstapel kümmern. Wegen der Mechanismen im Spiel
bekommt man neue Karten. Die Spieler müssen diese Karten
sorgfältig auswählen, damit sie
zu den vorherigen Karten passen. Man sollte sich in seinem Stapel auf maximal zwei Sphären konzentrieren. Andernfalls wird der Stapel mit überflüssigen Karten überschüttet. Falls Sie Ihren Stapel
abwechslungsreich haben wollen, sollten Sie sich
auf Combos konzentrieren. Also sollte man versuchen
viele Angriffe zu haben, um viele Combos zu erreichen. Man muss in seinem Stapel
viele Angriffe haben. Andernfalls kann man nicht gewinnen. Beim Deckbau ist es auch wichtig, um eine ausreichende Anzahl
von Machtkarten zu haben. Später braucht man diese Macht, um die Karten auszuspielen. Falls Sie nicht gewinnen können, schämen Sie sich nicht und steigen Sie aus der Spielrunde aus. Sehr oft lohnt es sich mehr als weitere Wettrunden und Kampf. Wenn Sie die Spielrunde nicht gewinnen, können Sie vielleicht
Wundermarker erhalten. Manchmal kann man auch mit Mythenkarten
das Spiel gewinnen. DIE ENDNOTE Jetzt die Endnote. Man kann dieses Spiel
für 58 Zloty kaufen, aber die Preisempfehlung
liegt bei rund 80 Zloty. Das ist ein sehr guter Preis
für dieses Produkt. Wir bekommen viele schönen Karten und ein gutes, tolles, spielbares Spiel. Es kann sein, dass die Karten
Ihnen nicht gefallen, aber das ist reine Geschmackssache. Für mich sind diese Karten echt gut. Sie erinnern mich
an die Old-School Brettspiele. Sie sind OK. Wir haben die Note für
die Qualität der Ausgabe herabgesetzt, weil manche Illustrationen
schlechter als die anderen sind. Dagegen sind die Regeln perfekt. Dieses Spiel bringt etwas neues
auf den polnischen Markt. Früher hatten wir
kein so gutes Deckbau-Spiel und dieses Spiel ist absolut gut. Die Anleitung
ist nicht so gut geschrieben, aber die Regeln sind ausgezeichnet und sie führen zu einem tollen Spiel, zu dem man oft zurückkehrt. Das Spiel ist
sehr erfrischend und interessant, aber ich, als Rezensent, muss an einem
wichtigen Detail herummäkeln: es dauert zu lange. Manchmal ist es langweilig. Wenn der Gegner sich zu lang wehrt, kann das Spiel unendlich lange dauern. Das hat einen negativen Einfluss
auf die Wiederspielbarkeit. Einerseits ist das Spiel sehr zufällig, andererseits kann jeder Spieler
seinen Stapel bilden, um gegen den Zufall zu kämpfen. Die Niveau der Zufälligkeit ist zulässig und hat einen positiven Einfluss
auf das Spiel. Der Herausgeber hat auch
keine Referenzkarten beigefügt. Diese würden sehr helfen: zwei zusätzliche Karten
mit kurzer Beschreibung der Regeln und mit dem Verlauf der Phasen
in einer Spielrunde. Welcher Einfluss hat dieses Spiel auf den Markt der Brettspiele? Natürlich ist das Spiel neu und nur wenige Leute haben es gespielt, wenige Autoren hatten die Möglichkeit, um sich davon inspirieren zu lassen. Wir sollten aber anmerken, dass dieses Spiel
etwas ganz neues repräsentiert, was wir auf dem polnischen Markt
bis jetzt nicht hatten. Interessante Mechanismen:
einerseits haben wir den Deckbau in einer leicht zugänglichen Form; andererseits haben wir das Bieten. Diese Mechanismen
greifen sehr gut ineinander. Dieses Spiel ist sehr interessant. Falls Sie ein Kenner sind,
sollen Sie dieses Spiel kaufen. Unsere Endnote beträgt 78,5%. Es lohnt sich dieses gute,
solide Spiel zu haben. Das war für heute alles
in der Board Games Factory. Wir waren wie immer
im Geschäft Bard in Krakau. Wenn Sie uns
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wie es uns geht. Übersetzung aus dem Polnischen ins Deutsche und Erstellung von Untertiteln:
Ma³gorzata Boryczka Korrektur und Beratung: Philipp Winter

Author Since: Mar 11, 2019

  1. wiem, że będzie to mega odkop ale grę kupiłem dopiero wczoraj i pewna zasada jest niejasna w instrukcji, ale pewnie Wy wiecie.
    Mam powiedzmy 2 licytację i okazuje się, że pasuje mi zagrać 2 karty efektu z różnych sfer. Mogę zagrać obie karty jednocześnie czy muszę pojedynczo czy z jednej sfery czy jak?

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