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Lootboxen – Dürfen Games-Publisher wie EA DICE diese einbauen oder ist das illegales Glücksspiel?

Lootboxen – Dürfen Games-Publisher wie EA DICE diese einbauen oder ist das illegales Glücksspiel?


Wenn ihr Gamer seid, dann habt ihr das mitbekommen. Viele Games kann man nicht nur kaufen, sondern erweitern über sogenannte Lootboxen, doch sind diese kleinen Schatztruhen, bei denen man nie genau weiß, was man darin vorfindet, vielleicht illegales Glücksspiel? Damit beschäftigt sich jetzt die Politik. Hallo ich bin Christian Solmecke. Rechtsanwalt und Partner der kölner Medienrechtskanzlei Wilde Beuger & Solmecke und ich muss es zugeben, ich habe durch das Thema Lootboxen nur von EUCH erfahren. ja, ihr habt in den Nutzerfragen immer wieder danach gehorcht: Könnte es denn wirklich wahr sein, dass ich für ein Spiel von Electronic Arts (EA) als Vollpreis 60€ zahle. Aber dann nochmal In-Gamekäufe von 2000€ für Lootboxen tätigen kann? Das hat mich dazu veranlasst einmal tiefer ins Detail zu gehen, wir hatten das glaube ich auch schon mal in einer Nutzerfrage. Aber jetzt ist das Thema auf die Agenda der Politik gesetzt worden, so dass ich das Thema “Lootboxen” hier mal ein bisschen umfassender beleuchten möchte. Für all die die Lootboxen nicht kennen, in aller kürze: Stellt euch vor ihr seid in einem Onlinespiel, zuletzt sehr umstritten war, von Electronic Arts (EA) das Star Wars Spiel Battlefront 2. Ihr sucht natürlich die besten Schwerter normalerweise und sonstigen Items ihr kriegt die normalerweise im Kampf, aber manchmal stehen in so einem Spiel auch kleine Schatztruhen rum und diese Schatztruhen wecken Begehrlichkeiten, den manchmal sind da total tolle Sachen drin. Ihr gebt also in der Regel ECHTES Geld aus, manchmal auch Spielgeld, um die Schatztruhe öffnen zu können und teilweise hat man Glück, man findet ein neues tolles Item ein Schwert, ne Rüstung,… was auch immer und manchmal hat man Pech und dann ist da ein Clown drin was weiß ich, jedenfalls nichts was euch großartig nutzt. Was macht ihr dann? Ihr öffnet die Lootboxen ein zweites mal und hofft dann auf mehr Glück und das heißt doch schon im Wort “Glück”. Ist das vielleicht ein Glücksspiel? Man dreht sozusagen an so einem Rädchen, öffnet immer wieder diese Lootboxen und hofft das da dann was tolles drin ist. Also sind wir eure Fragen mal durchgegangen. Ist das jetzt Glücksspiel, oder nicht? Naja, das ist genau das, was derzeit unter den Gelehrten und den Juristen umstritten ist. Die Jugendschutzbehörden haben das interessanterweise bislang NICHT als illegales Glücksspiel eingestuft, wobei wenn man mal ins Gesetz schaut “Was ist eigentlich Glücksspiel?” hört sich das erst mal relativ eindeutig an! In § 3 Glücksspielstaatsvertrag und § 284 Strafgesetzbuch ist was zum Glücksspiel geregelt. Da geht es darum, dass man gegen Entgelt sich eine Gewinnchance kauft und dieser Gewinn nicht, von den Fähigkeiten des Spielers, sondern vom Zufall abhängig ist. Insbesondere darf der Einsatz nicht ganz unerheblich sein. Da kann man sich fragen: Wann ist ein Einsatz nicht ganz unerheblich? Manche Juristen sagen, bis 50 Cent ist kein unerheblicher Einsatz, manche Juristen sagen bis 10€. Wie dem auch sei. Diese Unendlichkeit, die überhaupt erst zu einem Gewinnspiel führen würde, die ist hier kein Problem. Denn Lootboxen die sind darauf angelegt, dass man sie häufig öffnet. Das heißt sowohl die 50 Cent Schwelle, als auch die 10€ Schwelle, dürfte überschritten sein. Kann man schon darüber diskutieren meine ich, aber das sollte jetzt hier unproblematisch seien. Dann allerdings heißt es auch: “Der Gewinn der darf nicht ganz unbedeutend sein”. Nun ja, was ist denn mit so einem Schwert, einem Diamantschwert, was ihr da möglicherweise in so einer Lootbox vorfindet, ist das jetzt ein unbedeutender Gewinn? Wirtschaftlich ist es meistens unbedeutend, denn der Spielehersteller selbst, der sieht keine Verkaufsmöglichkeit für so ein Diamantschwert vor. “Also ist das ein Item ohne Wirtschaftlichen unmittelbaren Wert.” , sagen die Juristen, die hier die herrschende Meinung vertreten. Ich persönlich sehe das etwas anders! Ich sehe, dass da sehr wohl ein Schwert hinter steckt. Wenn man einfach nur mal bei Ebay schaut, was man sich da für ganze Glücksspiele ganze Spieleaccounts kaufen kann. Dann sieht man sehr wohl, dass auch so ein Gewinn einen Wert hat für das Gesamtspiel und ich dann eben das Spiel nachher teurer verkaufen kann. Das ist aber der Knackpunkt, warum man sagt, das sind möglicherweise keine Gewinnspiele. Insbesondere die Spielehersteller schließen ja aus, dass man die Spieleaccounts weiterverkauft, dass man Items weiterverkauft und da sagen die herrschenden Juristen: ” ja, siehste? Wenn das ausgeschlossen ist, haben die Gewinne auch keinen wirtschaftlichen Wert, daher kein Glücksspiel!” Allerdings muss ich auch sagen, die gesamte Diskussion steckt dazu noch in den Kinderschuhen. Ich persönlich vertrete, wie gesagt, eine andere Auffassung. Ich glaube, das ist die Reinform des Glücksspiels. Aber so ist das, manchmal streiten sich Juristen. Urteile dazu gibt es ebenfalls noch nicht. Dann war eine Frage: “Wie sieht es aus sollte man vielleicht eine Altersfreigabe dann eher reinziehen, bei Spielen mit solchen Lootboxen?” Es wird sogar gerade überlegt, ob es eine staatliche Regulierung braucht und da auch wieder eine liberale Meinung des Jugendschutzes oder einiger Parteien jedenfalls, die der Meinung sind:”Die Lootboxen sind ein Teil des Bezahlsystems und diese Bezahlsysteme unterliegen nur der freien Marktwirtschaft und können jetzt nicht der staatlichen Regulierung unterliegen.” Das stimmt natürlich. Trotzdem muss man sich fragen, ob ein Zwölfjähriger wirklich auch so eine Lootbox kaufen kann. Da bin ich der Meinung, in dem Moment wo, das jedenfalls sein Taschengeld überträgt, können die Eltern die Verträge anfechten. Die sind nämlich schwebend unwirksam! Alle Menschen unter 18 können in Deutschland, abgesehen vom Taschengeldparagrafen, den ich hier im Video mal ausdrücklich erklärt habe, keine wirksamen Verträge schließen und insofern glaube ich, dass diese Verträge schwebend unwirksam sind, die hier von Minderjährigen geschlossen werden. Und da war noch eine Frage:”Wie sie es denn mit dem Rückgaberecht aus, kann man nicht diese Items wieder zurückgeben?” Ja, es gibt natürlich auch in der digitalen Welt ein 14-tägiges Rückgaberecht, aber seit Juli 2014 gibt es den Paragraf 356 Absatz 5 BGB. Aber man kann per allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) diese Rückgaberecht ausschließen! Und das ausschließen funktioniert so, dass ihr mit einer Checkbox ausdrücklich ZUSTIMMT, dass hier die Items wieder zurückgegeben werden. Da müsste man mal genau hinschauen, ob bei jedem Kauf wirklich das Widerrufsrecht auch ordentlich angezeigt wird. Das glaube ich eher nicht! Jetzt kann man noch sagen, okay aber beim erstmaligen Spielen ist es angezeigt worden. Da bin ich der Meinung, dass reicht nicht aus. PRO Kauf, muss euch wieder die Widerrufsbelehrung angezeigt werden und muss euch mitgeteilt werden “Hey, du kannst diesen Kauf dieser Lootbox nicht widerrufen. Der ist jetzt bindend, sobald du jetzt auf den neu eröffneten Knopf gedrückt hast.” Ich glaube, das machen viele noch falsch und da gibt’s dann eben das Widerrufsrecht, wenn man sich ärgert, könnte man die Verträge widerrufen. Was ist denn wenn der Spielehersteller plötzlich den Server einstellt? Ist eine beliebte Frage, die bei Online-Spielen habe. Verfallen dann alle meine Items? Das ist eine Frage, mit der ich schon vor Jahren beschäftigt habe, nicht nur für Games, sondern vor allem für Hardware. Ich hab da mal als klassisches Beispiel, hier auf dem Kanal, meine W-LAN Waage oder ich hatte mal so ein Photoframe, den ich mir aus China bestellt habe, da konnte man erfuhren Bilder hin mailen. Auch die haben irgendwann den Server eingestellt und dann klappte das Ding nicht mehr. Na ja, das kann euch bei solchen Games natürlich auch passieren! Stellen die irgendwann die Server ein, dann klappt das Game nicht mehr. Und dann war’s das mit euren schönen Items, die ihr euch über Lootboxen möglicherweise für teures Geld erspielt habt. Nähere Informationen dazu gibt euch die Nutzungsbedingung des jeweiligen Spiels. Die Bezirksregierung sagen genau, was geht und was der Spielehersteller darf und was er nicht darf! Dann die nächste Frage war:”Ist es denn gerechtfertigt spielentscheidende Vorteile gegen Echtgeld anzubieten?” Also ehrlicherweise wird natürlich mit solchen Vorteilen, die man sich erkaufen kann, die Multiplayer-Idee, meiner Meinung nach, hat absurdum geführt. Wenn ich nur eine Chance habe in einem Spiel, in dem Vollkaufpreis-Spiel für 60€, nach vorne zu kommen, wenn ich mir dann auch Items kaufe, dann gewinnt ja nicht der beste Spieler, sondern der, der am meisten Geld hat und das kann ja wohl nicht sein. Insofern glaube ich, dass die Gamer da auf lange Sicht nicht mehr mitmachen werden. Dann werden die Spiele unattraktiver, die Leute hauen aus den Spielen ab und dann werden auch die Lootboxen, meiner Meinung nach wieder verschwinden müssen. Noch allerdings nicht. 100 bis 500 Millionen Euro kostet ja so eine Spieleentwicklung und die wird, zum großen Teil, mittlerweile auch aus solchen Lootboxen finanziert. Insbesondere bei free to play Spielen ist es so, dass da nur über Lootboxen oder sonstige Zusatzkäufe eine Finanzierung reinkommt. Aus diesem Grund hat jetzt der bayerische Landtag, in seiner Sitzung vom 29. November 2017 reagiert. Da haben nämlich die freien Wähler einen Antrag gestellt. SPD und CSU haben sich da jetzt auch angeschlossen und die wollen diese Beuteboxen entsprechend regulieren. Die freien Wähler sagen:” Lootboxen sind Glücksspiel!” Man stellte da das Spiel Star Wars Battlefront 2 insbesondere heraus und sagt wie teuer das ganze werden kann und forderte dann, dass so etwas verboten sein soll. Erkennt natürlich an das Electronic Arts (EA) in letzter Sekunde sich dann halt selbst dazu entschlossen hat, die Lootboxen aus Battlefront 2 zu entfernen. Aber klar man sah, dass man das zumindest vor hatte und dann der Protest der Gamer entsprechend groß war. Weitere Forderung der freien Wähler sind, dass man zum Schutz der Jugendlichen, das Jugendschutzgesetz ändern sollte und dann entsprechend erst ab 18 Jahren so etwas zulassen sollte. Da sage ich, das muss nicht sein, habe ich gerade erläutert, die Altersfreigabe, die heißt ja ohnehin, dass man das Minderjährigengesetzt sagt ohnehin, dass ich erst ab 18 jahren sowas wirksam kaufen kann, solange es nicht nur Kleinstbeträge sind und das ist es in der Regel nicht, weil sich das ganze summiert und zwar schnell höher als das Spielkauf selbst war. Seid ihr Gamer? Spielt er auch und habt ihr schon Kontakt zu Lootboxen gehabt? Dann schreibt dass hier mal in die Kommentare, das ist ein Thema, was wirklich in Öffentlichkeit diskutiert werden muss und wo man mal eine Meinung der Szene zu braucht. Insofern schaue ich mir eure Kommentare an und wir gucken mal was zum Thema Lootboxen davon euch so an den Input kommt! Ich bin jedenfalls gespannt, wie das Thema weitergeht! Ihr könnt davon ausgehen, dass wir die Lootboxenthematik, die wir hier mit als erster Jurakanal überhaupt aufgegriffen haben, auch weiter verfolgen werden. Also abonniert den Kanal gerne, dann wisst ihr auch beim nächsten mal, wenn es ums Thema Lootboxen oder sonstiges Internetrecht geht, wieder wo der Hase lang läuft. Euch danke fürs Zuschauen, Tschüss und bis Morgen

Author Since: Mar 11, 2019

  1. Das Problem bei so Lootboxen und auch sonstigen Sachen (die man mit echt Geld in Spielen kaufen kann) ist doch, das man sich dadurch einen großen Vorteil erkaufen kann. Gegenüber denen Spielern, die das Spiel ohne Ausgaben spielen wollen. Wenn man es so machen würde, das man diese Items auch durch den normalen Spielfluss bekommen könnte, wäre es wieder gerechter! Oder das man so Sachen auch bekommt, wenn man eine Gute Leistung im Spiel vollbracht hat! Ein gutes Spielbeispiel dafür ist World of Warships! man kann sich Premiumschiffe kaufen, muss aber nicht! Die Menschen die es tun haben keinen so großen Vorteil, da diese Schiffe auch ihre Schwachstellen haben und somit es wieder ausgeglichen ist, diese Schiffe kann man aber auch für eine gute Leistung im spiel bekommen. Ich persönlich habe noch nie in einem Ingame shop Geld ausgegeben, da ich finde, dass das den Spielspaß zerstört. Die ähnliche Art Geld zu verdienen sind DLC's, das sind weitere Inhalte/Updates in Spielen, die man auch nochmal extra kaufen kann/muss. Bei manchen Spielen geht der kauf sogar so weit, das man ohne diese Inhalte das Spiel nicht mehr online Spielen kann. Ich finde das Abzocke. Früher ist man in den Laden gegangen hat sich ein Spiel gekauft und ist nach Hause gegangen und hat das Spiel gespielt. Einmal Geldausgeben für das Spiel und fertig. Die Updates waren kostenlos und da ging es doch auch! Auch wenn die kosten der Spieleentwicklungen heute größer und teurer sind als früher.

  2. Ein weiteres (großes) Problem ist auch, dass mittlerweile die großen Triple-A Titel nicht mehr für Langzeit- bzw. erfahrene Gamer entwickelt und designet wird, sondern entweder für eine, für die Publisher, neue Generation dummes Nutzervieh (Kinder), die blind jeden vorhandenen Output kaufen (lassen), oder für absolut Gaming unerfahrene Leute, die von imposanten und konstruierten Trailern, sowie einer einfachen Spielmechanik in Verbindung mit einem (teilweise unfairem,) käuflich, im Spiel erwerbbarem Vorteil, geblendet werden sollen.
    Letztere spielen das Spiel dann meistens insgesamt ca 5-6h und rühren es danach nie wieder an. So ist das aufwendigste an diesen Spielen meistens, der Trailer und das gesamte Marketing zuvor, wobei das eigentliche gameplay nicht ansatzweise überzeugt und somit keine Langzeitmotivation bietet. Dies ist den Publishern auch egal solange sie bei jedem neuen Release wieder genug Exemplare verkaufen.

  3. Ergibt sich der Wert der Gewinne einer Lootbox doch nicht häufig schon alleine mit Blick darauf, was der (ggf. vergleichbare) Gegenstand regulär im Shop des Herstellers kosten würde?
    Ich finde ich es übrigens bemerkenswert, dass die Gewinnchancen auf mögliche Preise von Lootboxen i.d.R nicht bekannt sind und alleine vom Hersteller ohne jede Transparenz gesteuert werden können.
    Viele Kunden z.B. werfen dem Hersteller Wargaming vor, er hätte nach dem "erst locken, dann Abzocken" – Prinzip zu Beginn der weihnachtlichen Lootbox-Aktion vergleichsweise hohe Gewinne ausgeschüttet und nach dem dadurch erzeugten Hype (auf YT) die Gewinne drastisch reduziert.

  4. in CS:GO kann man die Skins wieder verkaufen, haben also sehr wohl einen Markt wert, da das Geld auf der Steam Plattform bleibt und man sich davon weitere Games/Skins kaufen kann.

  5. Viele Spielebetreiber sind raffiniert. Denen ist bewusst, dass sie ein Glücksspiel anbieten. Mittlerweile ist es so, dass sie sagen:" ich bezahlt nicht direkt mit Geld (€,$ oder ähnliches), sondern ihr müsst euer Geld in deren virtuelle Währung eintauschen und könnt dann erst euer "Glücksspiel" betreiben.
    Mich würde es interessieren, ob sie sich mit dieser Aktion von rechtswidrig in eine Grauzone bewegt haben und rechtlich nicht mehr belangt werden können.

    Ich spiele selbst ein Spiel namens Castle Clash:Schloss Konflikt und habe habe 2 Jahre ca. YouTube-Videos dazu gemacht. Zu dem war ich auch Moderator im Forum des Spiels. Was ich damit sagen will ist, dass ich einen tiefen Einblick und Informationen habe/hatte.

    Mir ist aufgefallen, dass man sich im Spiel auch diese Vorteile kaufen kann, aber nie der oder die Beste sein kann. in Shootern z.B. kann man durch seine Fertigkeiten immer Platz 1 sein und diesen Rang auch halten. In Castle Clash warst du zwar auch unter den Top-Spielern, aber man konnte nie und wirklich nie z.B. den Platz in der Arena halten. Egal ob man 100000€ oder nur 2000€ investiert hast.

  6. Das Spiel Overwatch ist ein Beispiel dafür, wie Lootboxen funktionieren sollten. Hier bekommt man pro Level eine Box geschenkt und wöchentlich für 9 Siege in bestimmten Modi erneut 3 Stück. Der Inhalt dieser Boxen ist allerdings unrelevant für das Spiel selbst, da es nur Kosmetische Gegenstände sind (Auch in verschiedener Seltenheit). Zudem kommt man ja wie erwähnt problemfrei an diese Boxen heran, ohne etwas zahlen zu müssen. Lediglich die Zeit die man selbst in das Spiel investiert.

  7. Ich glaube du obliegst da eine gewaltigen irrtum.

    Bei Fifa zb gibt es "boxen oder booster packs" schon Jahre. Und da gibt es eine ganze Industrie inzwischen drum herum. die, die gratis ingame Währung farmen um sie dann zu verkaufen.
    danneben spielen da auch viele Profis und Streamer, die halt mal eben einige Tausend euro in die zu beginn sogar durchweg schlechten Packs mit nichtmal so guten Karten investieren können. Und die tun das auch Jahr für Jahr. Andere mmo´s laufen wenigstens Jahre, bei Fifa ist meist im Frühsommer die luft raus bis dann im spätsommer die neuauflage rauskommt und alles von vorne los geht.

    Bei anderen spielen, wie CS:go werden teils auch skins für Waffen für absurde summen gehandelt.

    Bei lol zb gibt es auch inzwischen sehr viele champs und skins, wer sich das alles kaufen möchte ist auch einen 4 stelligen betrag los.

    Hearthstone, auch da gibt es seit Jahren quasi Lootboxen, die man damals im Vergleich zu heute noch günstig kaufen kann. Konnte man ganz zu beginn noch einiges Ohne echtgeld ansammeln ist das inzwischen quasi nichtmehr möglich. Logisch kann man auch free to play, in 1-2 Monaten wenn man täglich spielt ein Tier 1 ansammeln. das ist dann aber schon zäh und bedarf einiges an Geduld. Und wenn man der Stochastik folgt. Ist die erwartungs haltung das eine Karte Legendär ist bei 1%. 5 Karten je Pack macht im durchschnitt 1 Legendäre karte je 20 Packs. 60 Packs sind 70 Euro.
    Es gibt 141 stück aktuell in den noch verfügbaren Boosterpacks. Selbst wenn man also unterstellt keine doppelten zu bekommen wäre der erwartungswert was man investieren müsste bei etwas über 3200 Euro.
    Klaro man spielt auch und bekommt auch Staub. Wir gehen aber mal von dem 0 auf 100 einsteiger aus.
    Und auch hier gibt es Streamer die das vorleben 1000 Packs mal einfach so zum Release. Klar die bekommen auch donations und Abonnenten dazu bei so einem Stream zu einem Release.

    Kurz gesagt der Hype ist real und wird nichtmehr vorbei gehen.

    auch zb nimmt der Teil der Spieler die Tatsächlich noch eine Retail-Version eines Spiels kaufen immer mehr ab. Klaro speziell bei online spielen ist man auch im nachteil, wenn man gut mitspielen möchte oder halt einfach heis auf das spiel ist.
    Online = Vorab download. 0 Uhr oder wann auch immer die server dann online gehen noch 1 kleinen day 0 Patch und los geht es.
    Retail = 8 oder bei vielen Märkten auch erst 10 Uhr in der stadt mit oftmals vielen anderen Kunden vor dem Laden stehen, dann rein das spiel suchen, evtl noch einen Verkäufer fragen, worst case haben sie es nichtmal da. Und selbst wenn gehts dann erst nach Hause. Spiel installieren und oftmals dann ein größerer Patch weil auf den discs meist nur noch ein Launcher installiert ist. Also je nachdem 15-50gb+ laden. Bei vielen anbietern und vorallem day 1 läuft das dann oftmals mit 2-3-5mbits. Sensationell. Mit Glück beginnt man dann gegen Mittag mal mit dem spielen.

    die spiele Branche hat sich verändert in den letzten Jahren. Und man wird die Uhr nicht zurrückdrehen.
    die entwickler haben kein interesse daran. den Online gekaufte Spielen kann man eben nicht so leicht weiterverkaufen wie früher die Cardriges.
    Es gibt Streamer sogar deutschsprachige die keine Sensationell guten Spieler sind sondern Charismatisch sind und sich vermarkten können. die verdienen 5 Stellige Summen im Monat. Und auch die haben keine interesse das dieser Wahnsinn gestoppt wird.

    Und die wo das ganze Boykotieren oder nicht mitmachen wollen, haben keine Loby weil weder die Streamer noch ein Entwickler oder Puplisher an ihnen Geld verdient.

    Also ich finde du täuscht dich da gewaltig. Selbst bei bescheuerten Android/ios games gibt es leute die hunderte,tausende oder gar zehntausende an euros ins Virtuelle nirvana blasen.

    Achja und wer mir nun mit Nintendo kommt das es bei Zelda, Mario und co sowas nicht gibt. Amiibos Bruder, sag ich da nur. Und in dem Switch Bundle mit Mario liegt nur ein download Code und nicht das spiel als Boxed Variante bei. Ganz großes kino.

    So jetzt hör ich auf
    schönnen tag noch, an die, die bis hier her gekommen sind

  8. Habe schon mehrere hundert, vielleicht auch tausende in diese "lootboxen" investiert. Sei es in Blizzard Titeln wie overwatch, Heroes of the storm und co. Aber auch in EA ablegern wie Battlefield etc. Diese lootboxen sind ja mittlerweile allgegenwärtig und Garnicht mehr aus der Spiele Welt wegzudenken. Aber für mich ein klarer Fall von illegalem Glücksspiel!

  9. Ich bin gamer ja aber ich finde die Sache die EA da durchgezogen hat nicht ok allein so loot boxen zu sammeln ist schon mühsam und dann quasi nicht mal für die Mühsame Arbeit belohnt wird weil man irgend einen Ramsch da raus bekommt und nicht dass für das man jetzt ne Stunde vor der Konsole gesessen hat, jedoch finde ich dass wenn es sich um Kosmetische Items handelt wie in Overwatch und Rainbow Six Siege gehen loot boxen noch in Ordnung

  10. Mich würde mal interessieren ob das wie ein Casino klingt…
    Ein par Jahre in die Zukunft und wir haben Geschäft, nennen wir es jetzt mal einfach noch Casino, in dem jeder Kunde eine Augmented Reality Brille bekommt. Und anstelle der Gewinnausschüttungen bekommt jeder eine verbesserte augmentierte Umwelt. Standard mäßig sieht jeder die gleichen Tisch Farben, Kartenmuster und Beleuchtung usw usw.
    Sollte ja dann nichts mehr mit Glücksspiel tun haben oder…

  11. Ich spiele zwar Battlefront 2, aber das mit den Lootboxen hat mich auch aufgeregt. Desweiteren ist die Deluxe Edition übelster Müll, da hier unübersehbar PayToWin Gebrauch findet.

  12. Wie sieht das denn aus mit CS:GO? Dort können ja auch Kisten für Geld geöffnet werden und die Items sogar offiziell über Steam verkaufen. Somit ist es ja doch wirtschaftlich.
    Ich hoffe der ganze Scheiß wird einfach verboten…

  13. Kranke Wirtschaft, wenns Wirtschaftsinteressen gibt, gibts auch Streits zwischen Juristen. Abstoßend.

  14. War Gamer und verlor allmählich die Lust. Es gibt sehr wenig gute Titel und die meisten Spiele sind schlechte Kopien. So gesehen habe ich rechtzeitig ein neues Hobby gefunden. Die Lootboxen sind nun die Spitze.

  15. Hallo WBS, ihr habt das Thema Lootboxen ganz gut durchleuchtet. Ich habe eine weiterführende Frage zu dem Thema, die meiner Meinung nach auch rechtliche Aspekte berührt: Abseits der ganzen Glücksspiel Diskussion frage ich mich als Spieler und Konsument, was ich eigentlich für mein Geld bekomme. Ist es nicht so, dass wie bei jedem anderen Produkt eine Art Lieferumfang angegeben und auch geleistet werden muss? Es kann meiner Meinung nach nicht rechtens sein, dass Bestandteile des Spiels ohne weitere finanzielle oder (unverhältnismäßig hohe) zeitliche Investition für mich nicht zugänglich sind? Am Beispiel Battlefront 2 war das konkret die Freischaltung der Star Wars typischen Helden, für die man hunderte oder gar tausende Stunden Spielzeit hätte investieren müssen (Aufwand mittlerweile um 75% reduziert).
    Zusammengefasst: Wieso darf ich, wenn ich als Spieler nur begrenzte zeitliche und finanzielle Mittel habe, trotz Vollpreistitel nicht den gesamten Umfang des Spiels "genießen"?

  16. Lootboxen lasse ich bis auf eine AUsnahme grundlegend die Finger von. Hatte einmal für Lootboxen gezahl, 10 Euro ausgegeben, weil dort nen Reittier drinne war, was es so regulär nich zu kaufen gab.
    Ende vom Lied, nach der 5. Box hatte ich es, es war Charakter gebunden, sprich, ich konnte es nicht auf einen anderen Charakter packen. Dann wurde es 3 Wochen später im regulären Item Shop angeboten… ich war dann… etwas…"leicht erzürnt" und habe den Support dieses in ner Mail erklärt was ich davon halte das es A) Charakter gebunden war und B) dann eh regulär zu kaufen war. Ich finde da aber auch das der Gesetzgeber da wirklich Handlungsbedarf sehen sollte. Gut, ich bin schon weit über 20 Jahre alt, habe nen gesundes verständis von Geld und kann endsprechend damit umgehen. Bei Kindern oder Menschen die sich leicht dazu verleiten lassen, sieht das schon kritischer aus.

  17. Was mich insbesondere ärgert, ist das ständige Hin und Her mancher Hersteller.
    Wie sieht es da denn rechtlich aus?

    Beispiel: Hersteller von Spiel X entfernt das Lootbox-System. Ich kaufe es daraufhin aus genau diesem Grund. Ein späteres Update führt die nervigen Boxen ein halbes Jahr später wieder ein.

    Auch hier wäre wieder EA mit Battlefront 2 und der angekündigten Rückkehr der Mikrotransaktionen das konkrete Beispiel.

    Erwächst daraus ein Rückgaberecht? Das wäre ansonsten in etwa so, als würde mein Autohersteller bei der Inspektion die Sitze ohne meine Bestätigung durch Nagelkissen ersetzen…

  18. Pay2Progress ist meiner Meinung nach die bessere Geschäftsstrategie bezogen auf Videospiele, vor allem für Free2Play Games. Irgendwo dürfen die zahlenden Kunden ja auch einen Vorteil genießen. Dafür bezahlen sie ja auch, ansonsten hätte es keinen Anreiz.
    Pay2Progress greift allerdings im Gegensatz zu Pay2Win halt nicht in den aktiven Wettbewerb der Spieler an. Schlägt also nicht bei der Konfrontation Kasse, sondern davor.

    Die Gratwanderung ist zwar extrem schwierig, aber es lohnt sich.

  19. Das Problem geht weit über Lootboxen hinaus.

    Ein MMO wird von den wenigsten Spielern wegen der Hauptcampagne bzw. Story gespielt. Meistens steht der soziale Aspekt im Vordergrund. Spieler können dabei sowohl kooperative als auch wettbewerbliche Spielhandlungen ausüben. Im Gegensatz zu reinen Shootern, kommt vor allem in Rollenspielen noch die Komponente des Grindens dazu. Grinden ist im Prinizip das Erarbeiten von Erfahrung/Levels/Gegenstandsupgrades zur Erlangung eines relativen Vorteils gegenüber anderen Spielern. In der Regel kann man dafür beliebig viel Zeit investieren. Das geht sogar soweit, dass man chinesische Firmen beauftragen kann, diese virtuelle Arbeit gegen echtes Geld im Spiel verrichten zu lassen.

    Darüber hinaus wird oft beim Erlangen von Gegenständen und dem Upgrade dieser ein Zufallsmechanismus verwendet. Das heißt, obwhol man das Gleiche macht wie jemand anderes, kann man durch Zufall sehr viel weiter kommen als diese Person oder im schlimmsten Falle sogar schlimmer dastehen als zuvor.
    Beispielsweise sei hier der Upgradeprozess von Gegenständen bei den Spielen Vindictus (Mabinogi Heroes) oder Black Desert genannt. Die für einen Upgradeversuch erforderlichen Gegenstände sind erspielbar, manchmal auch durch chancenerhöhende, käufliche Gegenstände (Vindictus) ergänzbar. Eine Garantie für einen Upgradeerfolg gibt es nur bei niedrigeren Upgradestufen. Niedrigere Upgradestufen erhöhen den Spielwert eines Gegenstandes aber meist nur unwesentlich.
    Deshalb versuchen die meisten Spieler die Gegenstände bis zum Limit hochzurüsten. Bestenfalls, rüstet man bei einem Versuch den Gegenstand unter Einsatz der Materialien um eine Stufe hoch, die Chancen dafür sind nahe am Limit aber recht gering. Das nächstbeste Szenario ist daher, wenn zwar die eingesetzten Materialien verloren gehen, aber der hochzurüstende Gegenstand erhalten bleibt, allerdings mit veringerter Upgradestufe im Vergleich zum Ausgangszustand vor dem Hochrüstversuch. Im schlimmsten Fall ist der Gegenstand und die eingesetzten Materialien weg (Totalverlust).

    Die Spielehersteller sorgen zudem dafür, dass bestimmte Spielinhalte nur dann wirklich sinnvoll spielbar sind, wenn man in der Zustand der Gegenstände/Levels/Erfahrung nahe am Limit ist. Dies erzeugt einen psychologischen Druck, weil Spieler zu einer Elite gehören möchten, welcher diese Spieleinhalte auf Grund der Beschaffenheit des Spieles vorbehalten bleiben. Es wird also ein Druck erzeugt, sich dem Zufallsprinzip der Spielzielprogression zu unterwerfen. Oder anders ausgedrückt, um dazuzugehören muss man einen Glückspielähnlichen Prozess der Entwicklung durchmachen oder astronomische Summen von Spielwährung dafür ausgeben (diese Summen sind im Prinzip nur der Spielerelite vorbehalten zu der man ja erst noch gehören will).

    Viele Spieler werden dabei unbewusst zu Glückspielern konditioniert. Der Effekt dieser Konditionierung wird indes aber oft auch mit Cashshop-Items ausgenutzt (hier wird echtes Geld oder ein Derivat echten Geldes zum bezahlen verwendet). Diese Cashshop-Items können zum Beispiel die Chance eines Hochrüstversuchs steigern, oder die Erlangung der notwendigen Materialien vereinfachen, indem sie die Chance erhöhen, dass diese erspielt werden können. Oder im Falle von Lootboxen, dass diese zufällig aus der Box kommen.

    Selbst wenn man nicht diese offensichtliche Form des Glückspiels (Lootbox) wahrnimmt, so sorgen doch die spielinternen Glücksspielmechanismen dafür, dass man zumindest die Helferlein kauft um an die notwendigen Materialien für das Spielinterne Glücksspiel zu kommen. Einige Spieler entwickeln dabei eine regelrechte Sucht Gegenstände hochzurüsten, da es ja auch das Prestige eines Spielers immens steigern kann, wenn es denn mal gelingt so einen Gegenstand bis an sein Limit hochzurüsten. Ich kenne Spieler, die in MMOs tausende Euro nur wegen dieser Progressions-/Glücksspielsucht aufgewendet haben.

    Wenn dem gesetzlich auf grund einer Unzulänglichkeit in der Definition von Glücksspiel nicht entgegengewirkt werden kann, dann doch vielleicht wenigstens im Rahmen der Suchtprävention?

  20. Bei lootboxen ist klar zu sagen, dass mir jetzige lootboxen wie pures Glücksspiel vorkommen und meißt hab ich bei den Spielen wo man auch mal welche 4free bekommt nur Mist drin. Klar müssen die Entwickler ihre Kosten irgendwie wieder rein bekommen, aber vom Geld bekommen die eh nur das Taschengeld was der Publisher ihnen gibt.
    Das: "man darf seinen Account nicht an dritte verkaufen" hab' ich manchmal den Eindruck, dass keiner liest – steht in den AGB und da meint eh jeder: "da unten musste nur ok klicken dann gehts endlich weiter…." den Eindruck hatte ich auch als mir einige mit Twitch Account helfen sollten die "Terms of use" auf deutsch zu finden, weil mir das juristische Englisch zu kompliziert ist. möchte nicht wissen wie viele jetzt da drauf klicken >> [Weiter]

  21. Bei League of Legends kann man Lootboxen im Spiel als auch mit Geld bekommen. Wie sieht es da aus? Könnte man dann die Lootboxen , welche man im Spiel erspielt hat beibehalten?

  22. Servus, um auf die Lootboxen zurückzukommen: auf Steam kann man den Inhalt bzw. komplette Boxen verkaufen. Ab wievielen Verkäufen ist denn eine Gewerblichkeit angezeigt? Beispielsweise spielt man 4h pro Tag irgendwelche Spiele auf Steam, erhält dadurch diese Items und verkauft die, dann ist das eine wiederholte Tätigkeit… Muss man das in der Steuer dann angeben? Ist das ein Nebenjob?

  23. Eine Sache kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wieso ist es Glücksspiel wenn ich mich z.b. an einen einarmigen Banditen setzen, aber wenn ich mir Lootboxen mit zufälligem Inhalt kaufe nicht?

    Mir ist da auch schon die Argumentation untergekommen das man ja bei einer Lootbox immer irgendwas bekommt, nur wie wäre das dann am einarmigen Banditen. Wäre das dann auch kein Glücksspiel mehr wenn man immer etwas bekommt dafür das man an ihm spielt?

  24. EA ist e ein Sauverein, Spiele schweine teuer und dann gehn die Server alle 5 min nicht. Im Video wird nur drüber gesprochen das man sich nur Verbesserungen kauft, stimmt so aber nicht. Viel kaufen sich einfach nur Skins wegen der Optik. Macht zwar jetzt wenig Unterschied zum Thema aber dann kann man nicht von pay to win sprechen. Dieses Thema war in China auch schon Aktuell. Wenn ich mich recht erinnere wurde der verkauf von Lootboxen verboten. Die Spielehersteller sind aber nicht doof. Blizzard hat dann einfach gesagt gut ihr kauft nicht mehr direkt Lootboxen sondern Ingamewährung. So weist du was du für dein Geld kaufst und gibst dann das Spielgeld für Lootboxen aus. Soweit ich weiß gabs dann auch noch Bonus Lootboxen dazu wenn man eine bestimmte Menge gekauft hat. Und zack wurde das Gesetz umgangen 😀

  25. also ich halte Lootboxen für totale Abzocke. Ich nutze sie lediglich mit dem inGame Geld aber nicht mit echtem also die die man durch erspielen erhält sind okay aber Geld auszugeben um einen Vorteil von Zeitersparnis usw. Zu haben halte ich für Abzocke und daher unterstütze ich solche Publisher auch nicht wenn ich weiß das deren neues Spiel auf diese Prinzipen baut.

  26. Guten Tag, ich bin im Besitz einer Playstation 4 und die Entwicklung der Spielehersteller im Bezug auf Lootboxen bzw. "Packs" sind dramatisch. Zu 90% der neuen Spiele die herrausgegeben werden sind Pay-to-Win Games. Das heißt man ist darauf angewiesen, wenn man hohe Ränge erreichen möchte erst das Spiel für 70€ zu erwerben und anschließend Ingame-käufe zu tätigen, um irgendwie eine Chance zu bekommen auch mal zu gewinnen unabhängig vom können eines Spielers. Das ist in meinen Augen Betrug und eine Frechheit. Die Gewinne die Spielehersteller machen sind enorm und es wird dann auch noch gezielt, kindern (es sind nunmal die meisten Spieler) und anderen Spielern noch das letzte Geld aus der Tasche gezogen.
    Das musste ich mal loswerden.

    Dieser Kanal ist mit Abstand der professionellste und Informativste den ich kenne auf Youtube. Ein großen Respekt, an die hervorragende Themenauswahl der Videos.
    Mfg

  27. Krasses Beispiel : Bei Star trek online kostet ein Schiff, welches deutlich besser ist, als die kostenlose Alternative, rund 30 Euro. Das ist leider bereits pay to win.

  28. +KanzleiWBS Dem Argument, dass Items auf eBay und anderen Plattformen angeboten werden kann ich in so fern widersprechen, dass so gut wie jeder Publisher in seinen AGBs stehen hat, dass in-game Gegenstände, Dienste etc. p.p. nicht für Echtgeld weiterverkauft werden dürfen. So werden zum Beispiel bei RiotGames Accounts gebannt, wenn sichtlich wird, dass der Besitzer gewechselt hat, sogar schon, wenn man den Account mit jemanden teilt.(Accountsharing). Anderes Beispielt: World of Warcraft (Blizzard Ent.) hat vor einiger Zeit die WoW-Marke eingeführt um sogenannten Goldsellern(Handeln von Ingamewährung gegen Echtgeld) entgegenzusetzen. Das (ver)kaufen von Gold(Ingamewährung) ist nämlich laut AGBs verboten. Im Endeffekt liegt es also nicht mehr beim Publisher, wenn bei ingame Gegenständen ein wirtschaftlicher Wert entsteht. Oder sehe ich das falsch #FragWBS #Nutzerfragen

  29. "..daß kann ja wohl nicht sein… "
    GENAU.. Ich kaufe das Nutzungsrecht an einer Software, dieses sollte zeitlich unbegrenzt sein. Wenn der Server abgeschaltet wird hab ich dann einfach Pech oder kann ich das Spiel zurück geben? Ich kann es dann ja nichtmehr spielen.
    Lootboxen in Spielen anzubieten widersprechen (IMHO) sowieso dem Attribut "Vollversion" bei einer Software (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Vollversion).
    Eine LP/CD (da kaufe ich ja auch das Nutzungsrecht) kann ich ein Leben lang nutzen (wenn sie nicht kaputt geht).

  30. Das Prinzip von Battlefield 1 ist sehr gut, da man mit "Schrottobjekten" sich die sogenannten "Battlepacks" in-game kaufen kann. Außerdem schaltet man die sehr schnell durch Siege frei.

  31. Tolle Sachen?
    i.d.R Müll den man nicht braucht.
    Wären mal wirklich andere Sachen als Waffen-Skins, Emotes und sonstiger Schrott drinnen, wäre es vllt. sogar interessant.

  32. Das Problem bei den Lootboxen ist, dass man sie ja durch pures spielen auch erhalten kann.
    Man kauft sich nur mehrere Versuche. Praktisch ist das die gleiche Mechanik wie in Candy Crush, wo man das Level nochmal probieren kann wenn man X€ investiert.
    Und das ist ja nicht unbedingt das Glücksspiel.
    (Bei den Spielen von Valve oder Riot wird das sogar noch verwirrender, weil man die Boxen praktisch kostenlos bekommt, man die aber nur öffnen kann, wenn man sich einen Schlüssel kauft. Dieser Schlüssel kann aber nur für das Öffnen der Boxen genutzt werden. Aber eig. ist es Mechanik, dass man einen Schlüssel benötigt der ein "Ingame-"Item ist. Damit wäre das Öffnen der Lootbox ausschließlich Teil des Spieles.)
    Aber ich finde da ist es auch wieder wichtig, ob das Spiel es einem überhaupt ermöglicht die Boxen durch pures spielen zu öffnen.
    So ist es nicht möglich die meisten Truhen aus TF2 oder CS:GO einfach so zu öffnen (man kann sich die Schlüssel gar nicht erspielen), währenddem ich bei LoL mehr Schlüssel durch's Spielen erhalten habe, als ich Boxen erspielt habe (Obwohl es bei den meisten Spielern andersrum der Fall sein dürfte).

  33. Der Gewinn ist vielleicht kein wirtschaftlicher Faktor, aber für das Game nicht ganz unerheblich… Angenommen: ohne gute Rüstung, die man nur aus Lootboxen bekommt, kann man Lategame gar nicht mehr vernünftig mitspielen… Folglich kann man also nur spielen, wenn man viel Geld für Lootboxen ausgibt. Wäre das dann nicht auch ein erheblicher Wert?
    Und wie Sie angemerkt haben: die Accounts kann man trotzdem verkaufen (z. B. Über Ebay)

  34. Extra Credits

    The Loot Box Question – Designing Ethical Lootboxes: I – Extra Credits
    https://www.youtube.com/watch?v=-Uha5c7hJdA&t=172s

    Games Should Not Cost $60 Anymore – Inflation, Microtransactions, and Publishing – Extra Credits
    https://www.youtube.com/watch?v=VhWGQCzAtl8&t=39s

    Ich lasse mal zwei "Ansicht" zu dem Thema, von einem Channel welcher auf Englisch sich hauptsächlich um Videospiele dreht, hier. Könnte den ein oder anderen ja vielleicht Interessieren

  35. würden sie sich mal um das Thema "Hartz 4" so bemühen dann währe das mal eine echte Granate
    aber Lootboxen sind ja wichtiger geht ja schließlich um verzocktes Geld…
    arme Menschen in Deutschland interessiert doch kein schwein 😀

  36. Natürlich ist das Glückspiel.
    Die Spiele müssten somit ab 18 Jahren sein wie z.B Fifa.

    Kinder, Jugendliche müssen geschützt werden. Und mein Geldbeutel.

    Zumindest müsste man das Zufallsprinzip abschaffen. Wenn Lootboxen dann nur aber wenn man weiß was drin ist.

  37. Dreckspack verkauft unfertige Spiele und die Inhalte die früher drin waren oder freispielbar waren verkaufen sie jetzt.

    Wenn ich ein Auto kaufe muss ich wohl bald das Lenkrad zukaufen.

  38. Ich spiele Ghost Recon Wildlands und da gibt es auch Loot Boxen (sogenannte Battlecrates). Bei den Steam Bewertungen regen sich alle darüber auf. Persönlich ignoriere ich jedoch mehr oder weniger die Existenz von soetwas

  39. Tolles Video, finde es klasse wie gut Sie sich mit dem Thema auskennen. Man sieht nicht oft Menschen in ihrem Alter ohne viel Erfahrung in diesem Gebiet so kompetent an die Sache herangehen. Respekt, Herr Solmecke.

  40. Ich finde es noch wesentlich bedenklicher, wenn es sich um MMORPGS oder ähnliche, kompetitive Spielarten handelt, wo eine breite Masse an Spielern um die höchsten Ränge/ Auszeichungen/ Boni kämpft.
    Am Beispiel LineageII von NC Soft hier mal ein paar Eckdaten: Das Spiel ist "free to play", es wird aber schnell klar, dass man ohne die Ingame-Währung "Adena" nicht besonders weit kommt. Das "Farmen" von Adena ist, bei den Preisen die auf dem Markt herrschen, quasi nicht mehr in dem Rahmen möglich, dass man das Spiel überhaupt noch spielen kann. Die Level steigen und damit die Schwierigkeit der Instances/ Monster/ Bosse/ etc. Kann die Gear nicht mithalten, wird der Spieler von anderen nicht mehr mitgenommen. Alleine kann er kaum was machen.
    Jetzt hat er die Möglichkeit, während der Events Items zu kaufen. Die Items sind größtenteils immer irgendeine Art von Lootbox, manchmal in dieser oder jener Aufmachung. Jetzt hat der Spieler die Wahl: Kauft er die Boxen, öffnet sie, und benutzt die items, sollten sie ihm was bringen, oder verkauft er die gewonnenen Items, sofern sie was wert sind, oder verkauft er die Boxen ungeöffnet für Adena. In jedem Fall ist er hier dem Gesetz des freien Marktes unterworfen, denn kurz nach Eventstart fluten einige Items regelrecht den Server, und die Preise fallen. Ihm bliebe sonst auch noch, den "Markt zu spielen", sprich, die andauernden Events im Auge zu behalten, Preise zu vergleichen, günstig anzukaufen und nach einer Wartefrist teuer zu verkaufen. Aber dafür muss man A) überhaupt erstmal das Ingame-Geld besitzen, denn RMT (real money trade) ist nicht erlaubt, (außer natürlich vom User zum NC Store Zwecks kauf von Boxen etc), B) den Markt und seine zig Items sehr gut kennen und C) auch noch am besten 24/7 online sein, denn das Auktionshaus ist auf 10 Items pro Toon beschränkt und viele Items sind, wenn nicht sowieso schon nach Aktivierung toongebunden, doch nur durch einen privaten Shop eines afk-toons (away from keyboard) verkaufbar.
    Da das Spiel einen großen PVP-Anteil (Player vs Player), inklusive Sieges, Olympiade, möglichen Clan-Kriegen, etc etc hat, haben viele Clans ein Interesse daran, möglicht gut equipped zu sein. Wer da zum Beispiel mit dem Ölerben mithalten will, der entsprechend viel geld in den Account steckt, ist pro Monat locker mehrere tausend Euro los. Wer nicht kauft, ist spätestens im PvP schnell abgehängt.
    Dazu kommt, dass es mit Erhalt eines guten Items nicht getan ist. Es gibt zig Items, die immer weiter verbessert werden können, aber auch jedes mal eine Chance haben, zu zerbrechen. Deshalb kann es sein, dass man tausend Euro für Boxen ausgibt, eventuell großes Glück hat und ein gutes Upgrade-Item erhält, das dann aber zerbricht, weil man kein Glück bei der Verbesserung hatte und man am Ende wieder mit fast nichts da steht.

    Wenn man sich anguckt, wie viel Zeit, Energie, Herzblut und vor allem Geld Spieler hier in die Accounts eines eigentlich F2P-Spiels stecken, sehe ich hier schon einen "bedeutenden Gewinn". Er ist zwar nicht gegen echtes Geld veräußerbar, (offiziell, inoffiziell sieht das nochmal gaaaanz anders aus), macht für den Spieler innerhalb einer großen, weltweit gestreuten Gruppe aber sowohl seinen (sozialen) Status aus, als auch unter Umständen seinen offiziellen Status im Spiel (zB Hero der Olympiade, Schlossbesitzer nach der Siege, etc etc). Das kann für viele Spieler tatsächlich mehr bedeuten als haptischer Besitz oder echtes Geld, und ich kenne einige Spieler, die auch noch ihr letztes Hemd gegeben hätten, hätten Sie nur endlich dieses oder jenes Item bekommen um es dem Rivalen zu zeigen, weiter zur Clique zu gehören, sich den Titel zu sichern oder nur Ihr Gesicht zu wahren.

    Abgesehen von diesen Boxen gibt es übrigens auch noch die klassische Lotterie ingame. Da kauft man für ingame-geld ein Los und hoft, dadurch mehr ingame-Geld zu bekommen. Dafür haben sich aber meines Wissens nach nie besonders viele Leute interessiert. Vermutlich, weil die Gewinne im Vergleich zu den gängigen Marktpreisen nicht besonders reizvoll waren und die Gewinnchancen zu gering.

  41. Zwar zu spät, aber immer hin.

    Gegen Loot-Boxen an sich habe ich persönlioch nix. Denn aus Wirtschaftlicher sicht, kann ich die jeweiligen Entwickler verstehen. Um mögliche neue Spielinhalte für die Masse quasi Kostenlos zur verfügung zu stellen, müssen für eben jene neuen Kreativen Entwicklungen, neue Gelder reinkommen. Welches via Loot-Boxen geschehen kann.

    Das es derzeit ein Glücksspiel mit deutlich mehr Verlierern als Gewinnern ist, sieht man eindeutig an der negativen Resonanz in den weiten des WWW.
    Daher sollten Spieleentwickler/Publisher die Drop-Chance der einzelnen Items klar und deutlich Kommunizieren. Sowie den Kauf jener Boxen, einer Altersverifizierung via "neuen" Elektronischen Personalausweis (E-ID) unterziehen bzw. eine Möglichkeit der Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten anbieten.

    Das Loot-Boxen vom Gesetzgeber als "Glückspiel" verboten werden sollten, empfinde ich als falschen weg. Eher sollten die Loot-Boxen wie Spielautomaten in Kneipen reguliert werden. Sprich der Gesetzgeber schreibt lediglich die minimale Gewinnchance eines "extrem seltenen Items" pro Stunde vor.
    sprich bei digitalen Medien wie bei PC oder Konsolen Spielen, sollte der Gesetzgeber lediglich die Gewinn-Chance je x Spieler pro Stunde vorschreiben. Für die Spieleentwickler/Publisher sollte die umsetzung wenig Probleme verursachen. Denn der Kauf der Loot-Boxen geschieht online. Daher liesse sich das Öffnen und die Gewinnausschüttung jener Boxen ebenfalls Online bewerkstelligen.

    Die Alternative zu Loot-Boxen wäre ein InGame Shop, eventuell mit eigener Währung, welcher bei vielen "Free 2 Play" MMORPGs, bei entsprechender Preisgestaltung gerne besucht und genutzt wird. Um zusätzliche Gewinne zu machen.

  42. Ja ich zocke auch und schauen sie sie mal bitte die Rechtslage ihn Belgien an die haben Fifa wegen Lootboxen auf den Index gesetzt

  43. kurzum kann man dann doch sagen, sobald ein Gewinn veräußerbar ist, ist es Glücksspiel, oder?
    Damit wären Waffenskins bei Counter Strike Global Offensive bzw das öffnen der Kisten Glücksspiel…
    Meiner Meinung nach sollten Skins erspielbar sein, wenn man für das Spiel einen vollen Preis ausgegeben hat. Klar kann man dann darüber streiten ob die Entwickler/Publisher für den Mehraufwand (erstellen der Skins) einen finanziellen Ausgleich bekommen sollten der über den Preis für das Spiel hinausgeht.

    Eine Finanzierung des Spiels über konkrete Käufe von Skins oder anderen kosmetischen, nicht spielentscheidenden Items wie es bei League of Legends der Fall ist halte ich für sehr gut und fair für beide Seiten.

  44. warum wird man als gamer sofort in diese ecke gedrückt?
    ich finde sowas komplett unethisch und habe noch nie verbrauchsgüter in irgendeinem spiel gekauft.
    es gibt viele spiele, wo man sich durch echtes geld nur indirekt wirkende vorteile (schnellerer fortschritt) kaufen kann oder nur dekoelemente. das sind die spiele, die ich hauptsächlich spiele.
    ich finde es einfach nur erschreckend, was da manchmal abgeht.

  45. Sie hatten vorallem das Produkt Star Wars: Battlefront II als Beispiel herangezogen – da habe ich auch schon im Vorgriff die Kritik mitbekommen, es soll sich um ein "Pay-to-win-Game" handeln, so wie sie das beschreiben, freue ich mich, dass ich Geduld hatte und nur den ersten Teil von Battlefront mit allen Erweiterungen Monate später für 4,99 gekauft habe xD

    Anstatt weitere Erweiterungen für Battlefront zu implementieren, hat sich die Marketingabteilung, unverfroren wie Sie eben im Hause EA sind gedacht, erhöhen wir doch den Absatz in dem wir die Inhalte von den neuen Filmen und eine Story dort unterbringen. Von den Lootboxen, hab ich erst durch Sie erfahren xD

    Aber wenn Sie sich etwas mit dem EA Spiel Fifa 18 beschäftigen, stellen Sie fest, es geht noch schamloser. Ich selbst spiele es nicht, aber ein Freund und der bezahlt für eine der höherwertigen Lootboxen dort bis zu 20€. Damit wird eine Playstation Network Karte gekauft und eine zweite Ingamewährung (Fifa Points) aufgeladen, die es neben den erspielbaren Münzen dort gibt. Und die nominellen Chancen in solchen Lootboxen sollen oft eine bis zwei Kommastellen hinter Null sein.

    Die Art und Weise kenne ich aus dem mittlerweile nicht mehr so erfolgreichem MMO Star Wars – The Old Republic, aber da wurden die Gewinnchancen nicht so exorbitant niedrig geschraubt.

  46. Habe das Video jetzt erst gesehen, finde die Lootboxen schrecklich und ich spiele aus Prinzip nichts was diese abzocke enthält. Dann lieber kaufe Rüstung/Schwert oder Boost X für einen bestimmten Betrag, dann weiss man auch was man bekommt. Aber auch bei spielen, in den man sich den Vorteil erkaufen kann lasse ich die Finger, wie schon richtig erwähnt soll ja der beste Spieler am Ende oben stehen und nicht der der 10000 oder mehr Euro in die Hand nimmt.
    Also spielerische Vorteile sollten meiner Meinung nicht zu erwerben sein. Evtl. so etwas das man ein bisl schneller auf dem Maximum Rang ist (XP-Boost oder auch InGamewährung-Boost).
    Kosmetische Dinge sind auch völlig in Ordnung.
    Gibt ja 2 große kostenlose Spiele die das komplett Richtig machen. (will da jetzt nur keine Werbung machen)
    Und da zahlen auch Spieler gerne etwas freiwillig weil auch sie erkannt haben, das ohne Geld es das Spiel nicht mehr geben wird, aber man weiss was man bekommt und es ist auch nicht unfair den anderen Spielern gegenüber die nichts investieren, ausser Zeit.

  47. Ich finde es sollte eine zuverlässige Altersbeschränkung nicht für das gerammte spiel sondern nur für die Funktion der Ingame Käufe, welche die reine Form von Glücksspiel ist! Fasst jeder meiner Freunde (früher wie heute und ich bin 16 Jahre alt) hat für Spiele Ingamekäufe getätigt bei welchen sie es im Nachhinein jeder auch mal sehr bereut haben

  48. natürlich ist es 100 prozent glück. Wenn spieler A aus 5 Boxen 4 einzigartige Gegenstände erhält, Spieler B aus den gleichen Boxen zur gleichen Zeit aber 5 mal nur gewöhnliche oder nix, ist das einfach nur pures Glück/Wahrscheinlichkeiten. Ungefähr so, wie wenn ich 5 Lose ziehe und nix erhalte und ein anderer zieht 5 Lose und bekommt 2 mal nen Teddy. Ich darf in Deutschland nicht bei Onlinelotterien im Ausland spielen, aber ich darf mich in spielen mit diesen Boxen ruinieren..

  49. EA mit fifa ist schlimmer
    Das ist reines Glücksspiel viele haben nur noch,spaß packs zu kaufen Und das viel zu teuer aber das erfolgserlebnies tröstet hinweg und man macht weiter

  50. Das Thema ist echt ein Witz. Bei CoD WW2 gibts auch so Kisten mit Items drin. Diese sind zwar eher kosmetisch und bieten max. 10-15% EP Boost, aber ich und viele andere haben das Gefühl, dass die Server so zusammengewürfelt werden, dass die Spieler mit den gekauften Waffen zu schlechteren Spielern kommen um sie mit „dieser Waffe“ fertig gemacht zu haben. Obwohl der einzige offensichtliche Boost der Erfahrungsboost ist, hat man bessere Runden mit besseren Waffen.

  51. Die Leute die sich die kaufen haben keinen skill die kann man leicht besiegen wenn du ein bisschen gespielt hast aber man weiß nie ob dass legit ist oder nicht

  52. EA hat die Lootboxen trotz Abmahnung nicht entfernt & Jetzt wird gegen EA ermittelt.

    // Die Belgischen Behörden haben den Fall von EA jetzt an die Strafvefolgungsbehörden weitergeleitet. Es KÖNNTE passieren das der ganze Fall vor Gericht landet, wenn sich die Staatsanwaltschaft dazu Entscheidet.

  53. Ich weiß noch als Don't starve die zufälligen sesonialen skin drops hinzugefügt haben letztes Jahr da hab ich regelrecht gestreikt. Allerdings hat sich bei denen die Situation ein wenig verbessert weil man da sich aussuchen kann ob man seine Zeit verschwendet oder direkt für den Preis eines DLCs diese Skins erwerben will.

    Für rein Kosmetische Sachen finde ich ist dies aber auch wieder Blödsinn weil es ja schließlich auch schon Jahre lang Spiele wie Pokemon oder viva pinata oder sims geschafft haben kostenlos benutzerdefiniertes aussehen einfügen.

    Bei spielen wie brawhalla oder Don't starve finde ich das schon ein bisschen übertrieben, dass man sonst nur den Standard Charakter vom aussehen her hat während spieler/Käufer die zu bestimmten Zeiten da waren mit Gold und glitzer rum laufen

  54. In der Praxis muss man doch einfach nur schauen ob therapierte Spielsüchtige von Lootboxen getriggert werden. Wenn dies der Fall, besteht bei Lootboxen eine Suchtgefahr, da diese die Sucht von betroffenen befriedigen. Dementsprechend müssten hier zumindest Regelungen wie eine wirksame alterkontrolle (wie beim online-casino) und entsprechende verweise auf die Suchthilfe (wieder wie bei Online-casinos) anwendung finden.

  55. Als ich 15 war habe ich viele Lootboxen in EA-Games Spielen gekauft. Mein gesammtes Taschengeld ging an EA … es waren tausende von Euros inklusive Kindergeld. Der Staat hat mich unterstützt und EA hat kassiert … ich schäme mich so sehr dafür. Als ich es erkannte, dass ich man mich ausgebeutet hat, da stand ich hilflos und alleine da … sogar von EA-Mitarbeiter ausgelacht … die Mail habe ich heute noch. Ich war beim Rechtsanwalt und er meinte, dass ich keine Chance hätte, schon garnich rückwirkend. Grund war, dass meine Eltern es erlaubt hatten … alles im Spiel zu tun was man vom Publisher zur Verfügung gestellt bekam. Ich habe heftigen Einlauf von meinen Eltern bekommen und wurde vom EA Mitarbeiter auf eine pädofile Art behandelt … . Das ist die Billanz von Lootboxen bei Minderjährigen. Und ich kenne 1000 solche Fälle. Man sollte Lootboxen in Spielen verbieten, genauso wie Papier im Brot als Streckmittel im 19 Jahundert oder Fleischersatz bei Mcdonalds … .

  56. wargaming hat jetzt auch wie der vor so ein evant zu starten aber dieses mal mit dem vorsatz das die verboten siend den ich habe es im forum verlent und den support auch mit geteilt und dire antort war das das nicht auf wg zu treffen ist jedoch sehe ich es auch so das die illigale glücks spiele betreiben den in ihr spiel wo ist es auch so das man gegnerische panzer nur auf gut glück treffen und durch lagen darf und das sehe ich auch lalts illigal an

  57. Man muss sich einfach nur mal F2P Online Spiele, wie Nostale, Metin2, S4 League usw ansehen, dort gibt es überall Lootboxen (unter anderem Namen) (Bei Nostale heißt es sogar Glücksrad)
    Hat sich dahingehend jetzt etwas getan?
    "Gegen Entgeld eine Gewinnchance kauft" Ist das auf eine Währung bezogen oder zählen auch "Ingamewährungen" (Man zahlt diese boxen z.B nicht mit Echtgeld, aber die Währung wird mit Echtgeld erworben)?
    wie verhält es sich, wenn diese Boxen handelbar sind und demnach mit Erspieltem (Spielgeld) erworben werden können?
    Wenn es nicht beschränkt ist, müssen viele Spiele abgewandelt werden.

    Ich weiß, ein altes Video, aber hoffentlich noch aktuell

  58. #FragWBS #ChallengeWBS Könnte ich ein Teil des Investierten Geldes in ein Spiel zurückfordern wenn der Server eingestellt wurde? Ich habe z.B. Spiel wie Alarmstufe Rot 2 . Man kann diese Offline noch spielen. Allerdings werden die Online Server nicht mehr bereitgestellt. Beim Kauf von Alarmstufe Rot 2 habe ich ja die Funktion eigentlich miterworben. Nun funktioniert das ganze nicht mehr und nur über Umwege wie extrene Server. Somit ist zum Beispiel der Weltherrschaftsmodus nicht mehr Verfügbar wo man um Regionen kämpfen konnte für eine Kriegspartei in dem Spiel.

  59. Wie ist das denn dann bei Steam? Valve verkaufen in CSGO die Schlüssel für die Lootboxen und gleichzeitig bieten sie den Steam Market an, bei dem man die Sachen dann an andere Spieler verkaufen kann. Dort können einzelne virtuelle Gegenstände an die 1000 Euro wert sein und wenn man sie auf der Plattform handelt kassiert Steam sogar nochmal einen Prozentsatz. Sehr schlau, wie die da abkassieren.

  60. Da bin ich ja schon verblüfft…. "man hat anerkannt das EA die Lootboxen aus Battlefront entfernt hat!" Ist die Politik dann auf so eine augenwischerei tatsächlich reingefallen? Ich hab das gar nicht so verfolgt, muss ich sagen. Das ist in etwa so als würde man einem Bankräuber anerkennen das er die 4. Bank nicht überfallen hat oO
    "Ja DA hat er sich dann zurück gehalten, so schlimm wirds nicht sein, vielleicht ist er ja ganz nett!"

    Als ob es nur um ein Spiel gehen würde oder ein Hersteller und dann macht man schon wieder vorab Zugeständnisse? Wer hat hier wen geschmiert will ich wissen 😀

  61. Lootboxen (und die Idee aus der sie geboren wurden) zerstören einfach die gesamte Spieleindustrie, sie zerstören games, sie zerstören uns gamern das hobby und die gaming community…

  62. ich weiß garnicht wieso hier viele von anderen spielen schreiben, der vorreiter im thema lootboxen ist das spiel cs:go! xd. im ego shooter spiel counter strike: global offensive, oder kurz, cs:go, kann man sich kisten kaufen für 3 cent pro stück, und schlüssel, für 2,20€ pro stück, damit man die kiste öffnen kann. wenn man die kiste öffnet, bekommt man einen skin für die waffen im spiel, welche nur das aussehen der waffe ändern, keinerlei sonstigen vorteil. die skins die man aus der kiste bekommt haben verschiedene klassen, meistens bekommt man die schlechtesten klassen, die sind um die 3 cent wert, die nächst höhere klasse um die 50 cent, und wenn man glück hat bekommt man ein messer, das ist zwischen so zwischen 60 euro und 600 euro wert, aber sowas bekommt man sehr selten, ich habe über 2000€ ausgegeben für kisten, und ein einziges mal ein messer für 60€ bekommen, ansonsten paar mal einen skin von einer guten klasse, für 8€, 15€, mal 40€ und 50€. insgesamt alle gewinne knapp unter 200€. die skins kann man mittlerweile auf internet seiten verkaufen für richtiges geld, davor konnte man die nur bei steam (spiele plattform) für steam guthaben auf dem steam markt verkaufen, und mit dem steam guthaben kann man sich dann spiele oder andere skins kaufen, sich das geld aber nicht auszahlen lassen. mit csgo skins wird richtig gehandelt, es existiert ein riesiger markt, ich selber handel jetzt über ein jahr mit skins , um gewinn zu machen, ich öffne gar keine kisten mehr, da es in der regel nur verlust ist, aber halt einfach spaß macht..

  63. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Activision-Patent-fuer-Mikrotransaktionen-Matchmaking-benachteiligt-Spieler-ohne-Ingame-Kaeufe-3865471.html

  64. Was ich nicht ganz verstehe ist folgendes:
    In einem Kasino kann ich spielen und gehe eventuell mit leeren Händen raus. Also Glücksspiel. Ich hab gehört Lootboxen sind KEIN Glücksspiel, weil ich ja einen Gegenwert bekomme. Auch wenn es nicht der ist den ich möchte. Aber dadurch, dass ich etwas bekomme ist es kein Glücksspiel. Sonst wäre ja auch jede Packung Gummibärchen Glücksspiel. Ich mag vielleicht am liebsten wie weißen, aber ich weiß nicht, ob ich sie bekomme. Aber ich bekomme auf jeden Fall Gummibärchen. Und wie ist dann das mit den Greifarm-Maschinen, die man immer auf der Kirmes oder so findet. Da kann ich Geld reinstecken und eventuell nichts raus bekommen. Ist das dann nicht auch Glücksspiel?

  65. Also ich finde das System mit den boxen ganz schlimm das is einfach ein Weg der in ne total falsche Richtung führt. Früher hatte man für sein Geld nen Vollpreis Titel den man spielen konnte online gab's Abo Systeme und offline immer wieder Erweiterungen. Jetzt geht es nur noch darum möglichst viel Geld einzunehmen mit spielen die oftmals verbugt sind oder gar unfertig. Und diesen Unsinn wie das sind ja nur cosmetische items lasse ich dabei auch ned zählen, denn die gab es früher auch. Die nannte man damals noch mods. Die sollen lieber anfangen wieder Qualität zu liefern dann verkaufen sich die Spiele auch besser dann Brauch man ned versuchen mit Gewalt Geld raus zu holen.

  66. Gaming ist hobby und sucht. Spiele mit micro transactions werden im besten falle als hobby gesehen und als investition gepflegt. Im schlimmsten falle ist man süchtig und schmeisst geld weg… in jedem falle werden diese spiele nicht boykottiert werden denn solche spiele sind darauf aus viel geld in kurzer zeit bzw. erwarteten zeitraum einzugahren um dann fallengelassen zu werden. Hinter der nächsten ecke wartet dann fas nächste lootbox game usw. .. ich spiele selber seit mitte der 90er games aller art. Die zeit der endgültig fertiggestellten spiele ist vorrüber. Ein hersteller, ser seshalb als positives beispiel heraussticht ist cd projekt mit Witcher 3.

  67. Wäre so ein Mehrwert durch Items in Game nicht auch dran festzumachen, das bestimmte Delux Editionen auch mehr Geld kosten. Eben dadruch , das man gleich von Anfang an mit einer besonderen Rüstung startet oder besondere Waffen oder Skins hat. (Beispiel Anthem)

  68. Fast 2 Jahre später, und im Angesicht der NBA 2k20 Kontroverse dennoch aktueller denn je. Ich würde gerne hören, was du heute zu dem Thema sagen würdest! Wie ordnest du die Äußerungen der USK & co, die den Anschein machen, sich aus der Verantwortung ziehen zu wollen? Selbst BPjM und Verbraucherschutz legen die Hände in den Schoß und haben nichts übrig außer fragwürdige Beschwichtigungen. Dabei sind diese raublustigen Mikrotransaktionen und Glücksspielsimulationen doch ohne Frage jugendgefährdend und sollten damit doch eigentlich in den Aufgabenbereich der BPjM fallen. Könnte die nicht sogar das Konzept für echtgeldbasierte Lootbox/Glücks-Lose indizieren? Mir ist auch aufgefallen, dass die Behörden gerne mal den Umweg über mehrere ingame-Währungen übersehen und dann sagen, es sei kein wirkiches Glücksspiel, weil eine virtuelle Währung für den Kauf benötigt wird.

    Selbst du hast vor knapp 2 Jahren in diesem Video bereits auf ganz klare Sachverhalte hingewiesen, die aber zB in den Stellungnahmen der USK und PEGI völlig übergangen wurden.
    Ich habe außerdem noch etliche weitere Fragen und Ideen zu dem Thema, daher würde ich mich wirklich über ein weiteres Video von dir zu dem Thema sehen!

    Bin erst kürzlich auf diesen Kanal aufmerksam geworden, und ich finde die Art deiner Präsentation sehr angenehm. Ich konnte schon viel neues lernen. Danke für deine Arbeit!

  69. Die Frage ist eher warum soviele Spieler alles mitmachen was von EA & Co kommt. Ohne Euch Gamer die diesen Irrsinn mitmachen gäbe es kein "Free to play" und auch keine Lootboxen. Ihr wolltet es so und habt Euch von der chinesischen Millionenarmada die das kommerziell spielt um Euch Accounts zu verkaufen ein 2. Mal abzocken lassen.
    Es liegt immer am Kunden. Der hat immer die Wahl "nicht kaufen".

  70. Das Problem liegt doch in der Suchtgefahr mit dem Potential sich zu ruinieren. Insbesondere daher sollten solche Titel keine Jugendfreigabe erhalten.

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